❓, liebe Cruncher!

Zum Wochenende haben wir zwei Fragen an euch:

2️⃣ Wer von euch fängt bald bei morningcrunch an? Genauer: Ab sofort suchen wir dich (🫵), wenn du …

  • … als Teil unseres Partnerships-Teams mit Traumpartnern (🙏) bestehende Kooperationen ausbauen und neue Ideen entwickeln willst

  • … davon überzeugt bist, dass Finanzwissen allen offenstehen sollte – nicht nur einer privilegierten Minderheit

  • … die drei morningcrunch-Kerntugenden – machen, machen, machen – verkörperst (keine vorherige Berufserfahrung nötig, die bauen wir mit dir)

Sounds good? Dann einfach bei der wunderbaren Chiara ([email protected]) mit 3-4 Bullet Points zu Motivation und Lebenslauf melden – we will be in touch.

Roland Lindenblatt, Lead Editor marketscrunch ([email protected])

Jonathan E. Klein, Associate Editor marketscrunch ([email protected])

Before The Bell

Agenda 260109

  • 🇺🇸: Arbeitslosenquote & neu geschaffene Stellen (Dezember)

  • 🇪🇺: Einzelhandelsumsatz (November)

  • 🇨🇳: Verbraucherpreise (Dezember)

Top Story: Auch dank Rüstungsboom – deutsche Industrie liefert wieder

​​Da kann man sich ruhig mal freuen: Die Industrie überrascht zu Jahresbeginn mit Rückenwind

Was ist passiert: Die deutsche Industrie meldet überraschend den größten Auftragszuwachs seit 2024 – angetrieben von Großbestellungen und einer neuen geopolitischen Realität

  • Surprise, Surprise: Während eigentlich ein Minus von 1,0 % erwartet worden war, stieg das Neugeschäft im November um 5,6 % zum Vormonat, wie das Statistische Bundesamt gestern mitteilte – ausschlaggebend waren ein hohes Volumen an Großaufträgen 📈

Die Details: Was sich seit Monaten andeutet, schlägt jetzt finally in deutschen Auftragsbüchern auf – Rüstung wird vom ehemaligen Randthema zur konjunkturellen Stütze

  • Three in a Row: Nach +2,1 % Auftragswachstum im September und +1,6 % im Oktober ist es bereits der dritte Zuwachs für die deutsche Industrie in Folge – und damit das beste Quartal seit Langem für eine Industrie, die sonst verlässlich schlechte News geliefert hatte

  • Metall & Militär: Besonders die Hersteller von Metallerzeugnissen (+25,3 %) und der sonstige Fahrzeugbau (+12,3 % – also Flugzeuge, Schiffe, Züge, Militärfahrzeuge) zogen an – getragen von Großaufträgen, ohne die es nur +0,7 % gewesen wären

  • Domestic Demand: Die Inlandsnachfrage stieg um 6,5 % an, die Auslandsnachfrage um 4,9 % – besonders stark aus der Euro-Zone (+8,2 %), der Rest der Welt blieb deutlich verhaltener (+2,9 %)

Warum das wichtig ist: Weil es wieder positive Nachrichten aus der deutschen Wirtschaft gibt 

  • Outlook: Ob die deutsche Industrie dieses Tempo halten kann und ob Rüstungsaufträge ausreichen, um schwächelnde Exportmärkte und die Krise der Autoindustrie zu kompensieren, bleibt mehr als offen

  • Hard Truth: Die US-Intervention in Venezuela und die offen vorgetragenen Gedankenspiele der USA, Grönland für sich zu beanspruchen, zeigen zweierlei – 1️⃣ in der heutigen Weltordnung kommt es wieder auf militärische Stärke an, 2️⃣ Deutschland, die EU, ja nicht mal die NATO können sich noch leisten, den Aufbau dieser Stärke weiterhin an die USA outzusourcen

  • Heißt: Zumindest die Rüstungs-Pipeline der deutschen Industrie bleibt wohl erst mal voll 🪖

Further Reading: Handelsblatt, Zeit, FAZ

UNSER PARTNER: quirion.Ai

Fakten statt FOMO: So hilft quirion.Ai dir bei der Geldanlage

Was ist passiert: Immer mehr Menschen fragen KI-Tools nach Anlagetipps. Viele Antworten entstehen aus ungefilterten Web-Inhalten – inklusive aktueller Hypes. Das Ergebnis: mehr FOMO als fundierte Orientierung.

Worum es geht: quirion.Ai setzt genau hier an. Der KI-Finanzassistent basiert auf aktuellen Erkenntnissen der Finanzmarktforschung. Statt schnelle Tipps auszuspielen, stellt die KI Rückfragen, ordnet ein – und hilft so dabei, Anlageentscheidungen strukturiert zu durchdenken.

Warum das zählt: Weil quirion.Ai ein verlässlicher Sparringspartner für deine Geldanlage ist.

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Market Mover: Samsung is back – und Südkorea wird zur Speichermacht

Samsung-Co-CEO TM Roh: Vom Sorgenkind zum Taktgeber, weil herkömmliche Speicherchips knapp werden (Foto: IMAGO / MediaPunch)

Was ist passiert? Der südkoreanische Tech-Gigant Samsung Electronics $SSNLF ( ▲ 56.02% ) prognostiziert für das Q4 eine Verdreifachung des Betriebsgewinns auf 20 Bio. Won (~$13,8 Mrd.) 📈

  • Comeback: Noch vor einem Jahr musste sich CEO Jun Young-hyun für Samsungs Performance bei High-Bandwidth-Memory-Chips (HBM) entschuldigen – jetzt verkündet er stolz: „Samsung is back“

  • Denn: Der KI-Boom rund um HBM-Chips hat die Preise für herkömmliche Dynamic-Random-Access-Memory-Chips (DRAM) (think: für PCs bis Datenspeicherung) explodieren lassen 

  • DRAMa Queen: Die extreme Knappheit bei DRAM-Chips katapultiert die Margen des weltweit größten Speicher-Chip-Herstellers nach oben – und der Engpass dürfte bis mindestens 2027 anhalten 🤑

  • The Chosen Won? Auch bei HBM-Chips läuft es wieder besser – Samsung gilt als Favorit, um damit Nvidias $NVDA ( ▼ 0.1% ) neue Chip-Generation Vera-Rubin zu beliefern, die laut Jensen Huang bereits in voller Produktion ist 

Warum das wichtig ist: Weil Südkorea im KI-Superzyklus zur Speichermacht aufsteigt

  • Momentan: Profitiert kein Land stärker vom KI-Boom als Südkorea – dessen Aktienmarkt überflügelte 2025 mit +76% alle anderen großen Volkswirtschaften, getrieben von Chip-Aktien wie Samsung (+125 %) und Top-Performer SK Hynix (+234 %) 🚀

  • Bigger Picture: Während Investoren ihre Allokationen aus überbewerteten US-Tech-Titeln abziehen, treibt es viele nach Südkorea – wo KI-Champions teils noch zu attraktiven Bewertungen gehandelt werden 🇰🇷

  • Wir sagen: Klassische Won-Won-Situation

Further Reading: Financial Times, Reuters, Bloomberg

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Top Reads

🇩🇪 Deutschland verzeichnete 2025 mit 17.604 Unternehmenspleiten den höchsten Stand seit 20 Jahren – mehr als selbst während der Finanzkrise 2009 und rund 170.000 betroffene Jobs, davon 62.000 im Verarbeitenden Gewerbe. Das IWH sieht die Ursache nicht mehr in Corona-Nachholeffekten, sondern in aktuellen strukturellen Problemen wie schwacher Konjunktur, Fachkräftemangel und zunehmendem Wettbewerbsdruck aus China. (Deep Dive)

🚀 Start-up-Gründungen in Deutschland sind 2025 auf ein Rekordhoch geklettert: 3.568 neue Wachstumsfirmen entstanden, ein Plus von 29 % gegenüber 2024 – mehr als im Boom-Jahr 2021. Treiber ist die KI-Euphorie: 27 % aller neuen Start-ups nutzen KI als zentralen Bestandteil ihres Geschäftsmodells, die meisten Gründungen gab es im Software-Bereich (853). (Deep Dive)

📉 Clearstream, die Wertpapierabwickler-Tochter der Deutsche Börse, kassiert die nächste Rüge von der Bafin – diesmal wegen mangelhafter Liquiditätssteuerung und -überwachung, was gegen das Kreditwesengesetz verstößt. Die Behörde hat Nachbesserungen angeordnet und verlangt regelmäßige Updates, nachdem sie das Unternehmen bereits im Sommer 2024 wegen Mängeln bei der Wertpapierlieferung ermahnt hatte. (Deep Dive)

💻 Nvidia $NVDA ( ▼ 0.1% ) verlangt von chinesischen Kunden für den begehrten H200-Chip neuerdings 100% Vorauszahlung – keine Stornierung, keine Änderung möglich. Hintergrund: Das Unternehmen will sich gegen Unsicherheiten bei chinesischen Genehmigungen absichern, nachdem Trump den Export mit 25 % Gebühr erlaubt hatte und chinesische Tech-Konzerne über 2 Mio. Chips zu je $27.000 bestellt haben. (Deep Dive)

💱 Der Renminbi ist nach Ansicht von Ökonomen und Investoren massiv unterbewertet – real um 15 bis 20 % seit 2021 gefallen – und dient China als Exportsubvention, die den Handelsbilanzüberschuss in die Höhe treibt. Europäische Exporteure leiden besonders unter der Renminbi-Schwäche gegenüber dem Euro, doch Analysten erwarten trotz Kritik von IWF und EU nur eine graduelle Aufwertung – auch weil Chinas deflationäres Umfeld gegen eine starke Währung spricht. (Deep Dive)

Optional Reads

Home 🥨

  • DAX: Bleibt über 25.000 Punkten, Rüstungsaktien legen zu (Deep Dive)

  • Zalando: Schließt Logistikzentrum in Erfurt, 2.700 Jobs weg (Deep Dive)

  • VW: Stoppt Produktion in Emden wegen Sturmtief Elli (Deep Dive)

  • Bosch: Rechnet erst ab 2027 mit 7%-Zielrendite (Deep Dive)

World 🌎

  • Wall Street: Optimismus schwindet, Anleger warten auf Fed-Signale (Deep Dive)

  • Asiatische Börsen: Geopolitische Spannungen belasten (Deep Dive)

  • Grönland-bezogene Aktien: Steigen (!) angesichts der Übernahme-Drohungen durch Trump (Deep Dive)

  • Trump: Will Verteidigungshaushalt auf $1,5 Bio. erhöhen (Deep Dive)

  • Mercosur-Abkommen: Auf der Zielgeraden (Deep Dive)

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Job Board

📌 Synmatch AI: Founders Associate Internship, Berlin

📌 HTGF: Senior Investment Manager, Bonn / Berlin / München

📌 OpenAI: Product Manager (Integrity), London

📌 DeepL: Senior Technical Product Manager | AI Systems, Deutschland / London

📌 Cohere: Country Manager – Germany, Berlin / Frankfurt

📌 May Ventures: Investment Associate VC, Münster 

📌 Aleph Alpha: Legal Working Student, Heidelberg

📌 Marvel Fusion: Intern Marketing & Communications, München

What Do You Meme? (Variante: Wegner und das Netz)

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